Luftschadstoffe

Feinstaub (PM)

Feinstaub bezeichnet jeden feinen Teil der Immissionen, der von uns Menschen eingeatmet werden kann und damit auch direkte Auswirkungen auf unsere Gesundheit hat. PM steht für die englische Bezeichnung Particulate Matter. Je nach Partikelgröße wird der Feinstaub unterteilt und mittels

Die als PM10 bezeichnete Staubfraktion enthält 50% der Teilchen mit einem Durchmesser von 10 µm, einen höheren Anteil kleinerer Teilchen und einen niedrigeren Anteil größerer Teilchen.

Die als PM2,5 bezeichnete Staubfraktion enthält 50% der Teilchen mit einem Durchmesser von 2,5 µm, einen höheren Anteil kleinerer Teilchen und einen niedrigeren Anteil größerer Teilchen. PM2,5 ist eine Teilmenge von PM10.

Stickstoffoxide (NOx)

Stickoxide sind eine Sammelbezeichnung für gasförmige Verbindungen, die aus den Elementen Stickstoff (N) und Sauerstoff (O) aufgebaut sind. Sie entstehen überwiegend bei der Verbrennung von Treib- und Brennstoffen bei hoher Temperatur. Besonders hohe Ausstöße haben alte Dieselfahrzeuge.

Bodennahes Ozon (O3)

In höheren Luftschichten, der Stratosphäre, schützt uns Ozon vor schädlicher UV-Strahlung. Am Boden entsteht Ozon in höheren Konzentrationen erst durch andere Luftschadstoffe – die Ozonvorläufersubstanzen – und Sonnenlicht. Die wichtigsten Ozonvorläufersubstanzen sind Stickstoffoxide und flüchtige organische Verbindungen. Zur Ozonbildung in einem globalen Maßstab tragen auch Methan und Kohlenmonoxid (CO) bei.

Quellen: