Greenstart: Wir sind im Finale – jetzt abstimmen!

Wir freuen uns riesig als eines von zehn Start-ups beim Greenstart 2025 des Klima- und Energiefonds ausgewählt zu sein. Bis zum 19. Oktober 2025 könnt ihr auf www.greenstart.at/voting für uns abstimmen.

Workshop: Fake News Buster

Fake News gefährden unsere Demokratie und erschweren es, unsere Städte fit für die Klimakrise zu machen. In diesem Workshop lernst du, Manipulationen in Social Media zu erkennen, Fakten zu checken und eigene Gegenstrategien zu entwickeln. Entlarve Fake News, entwickle kreative Ideen gegen Desinformation und produziere eigene Clips zum Thema Klima & Stadtwandel.

Bettina Graml (Social Media Experting) gibt Input zu Fake News. Wir gehen auf den Aufbau ein. Wie Fake News Deine Gefühle manipulieren. Wir spielen selbst mit Fake News. Wir machen uns Gedanken, wie wir unser Wissen verbreiten können und erstellen selbst einen Anti-Fake-News-Clip für Social Media. Der Videoteil wird geleitet von Max Hoffmann (Schauspieler und Coach).

Wann: 11. Oktober 2025 zwischen 10 Uhr und 16 Uhr. Mit gratis Pizza-Pause 
Wo: Amtshaus Neubau, 2. Stock, Hermanngasse 24-26, 1070 Wien.

Die Teilnahme ist gratis, aber die Plätze sind begrenzt und du musst zwischen 15 und 25 Jahre alt sein!

Hier geht es zur Anmeldung

Teil des Re:Wien Programm 2024/25 mit Air Around

Die letzten Monate waren wir ausgewählt, als eines von 10 Ventures, Teil des Re:Wien Programms zu sein. Dies ist ein Accelerator der Stadt Wien und des Impact Hub Vienna um Lösungen zu Herausforderungen bei der Klimawandelanpassung zu entwickeln. Wir haben mit unseren mobilen Sensorgeräten Air Around Ansätze gefunden, wie urbane Widerstandsfähigkeit und Lebensqualität in innerstädtischen Bereichen erhöht werden kann. Dafür wurden wir vom Wiener Stadtrat für Stadtrat für Klima, Umwelt, Demokratie und Personal, Jürgen Czernohorszky, ausgezeichnet.

Staatspreis Klimawandelanpassung geht an innovatives Projekt der TU Wien und Luftdaten.at

Wien. Am 16. Oktober wurde „CliA“, der Österreichische Staatspreis für Klimawandelanpassung, feierlich im Museumsquartier verliehen. Diese höchste staatliche Auszeichnung holt besonders vorbildhafte Projekte für Klimawandelanpassung vor den Vorhang. In der Sonderkategorie „Forschung“ gewann das Projekt „OPUSH – Citizen Science Pilot Urban Heat Stories“ von future.lab TU Wien Architektur und Raumplanung gemeinsam mit der TU Wien Bibliothek und der Umwelt-NGO Luftdaten.at

Urbane Ballungsräume sind besonders von zunehmender Hitze infolge des Klimawandels betroffen, da dort viele Flächen versiegelt sind, Gebäude Wärme speichern und nachts abstrahlen und oftmals Schneisen für kühlende Luftzirkulation fehlen. Bei Hitze-Extremen fallen hohe Lufttemperaturen zudem meist mit entsprechender Feinstaubbelastung zusammen. Das kann den menschlichen Körper rasch an seine Belastungsgrenzen bringen. In der Bevölkerung gibt es besonders vulnerable Gruppen, die durch Hitzeextreme gefährdet sind, etwa ältere Menschen, Säuglinge und Kinder sowie kranke Menschen. Um deren Bedürfnisse langfristig und evidenzbasiert in nachhaltiger Stadtentwicklung zu integrieren und die soziale Dimension der Klimawandelanpassung zu stärken, widmet „OPUSH“ sich der Frage, welche Hitze-Erfahrungen vulnerable Gruppen in ihrem Wohnumfeld machen. Die Ergebnisse wurden unter anderem der Stadt Wien zur Verfügung gestellt und konnten so in die Planungsprozesse zur Umgestaltung eines „Supergrätzels“ einfließen.

Das Projekt bezieht Hitzevulnerable als Mitforschende ein. Dabei wurden 2023 die Stadtgebiete Innerfavoriten und Sonnwendviertel untersucht, wo Orte wie der Quellenplatz laut Wiener Urban-Heat-Vulnerability-Karte in einem stark belasteten Gebiet liegen. Senior:innen ab 70 Jahren legten Aufenthaltsorte auf einer vereinfachten Nachbarschaftskarte fest, die in unterschiedlichen Lebensbereichen für sie von Bedeutung sind (Gesundheit, Erholung, Treffen, Transport, Nahversorgung, Kultur, Sport) und erzählten in persönlichen Geschichten ihre Temperaturwahrnehmungen dazu. Anschließend fanden bei einem Spaziergang Temperaturmessungen mit mobilen Sensoren an den ausgewählten Aufenthaltsorten statt. Diese Messungen konnten in Echtzeit in einer App am Smartphone nachverfolgt werden. „So erhalten wir Wissen über die Nutzung und Bedürfnisse von besonders hitzevulnerablen Personen, die einen wertvollen Beitrag für die Planung von Umgestaltungen im öffentlichen Raum zur Klimawandelanpassung darstellen“, so Christian Peer von der TU Wien. „Mit  Citizen-Science- und  experimenteller Stadtplanung werden dabei zwei  innovative Ansätze kombiniert. Wir freuen uns, dass dieser Zugang Würdigung durch den Staatspreis erfährt.“

Klimawandelanpassung wird für Städte und Gemeinden als zweites Standbein der Klimapolitik immer wichtiger. Durch die in OPUSH angewendeten Methoden können kommunale Anpassungsstrategien durch die wesentliche soziale Dimension ergänzt werden. „Unser Ziel als Citizen Science-Organisation ist es, die Partizipation der Bevölkerung zu fördern, vulnerable Gruppen sichtbar und handlungsfähig zu machen“, erklärt Silvio Heinze. Er ist Geschäftsführer der Umweltorganisation Luftdaten.at, die unter anderem die mobilen Messgeräte entwickelt und herstellt, die auch häufig bei Workshops mit Schüler:innen zum Einsatz kommen. „Die Geräte sind einfach zu bedienen und man kann damit die eigene Umgebung beforschen, egal ob man 7 Jahre alt ist oder 77. Städte und Gemeinden können durch Projekte wie OPUSH nicht nur wichtige Daten für ihre Stadtentwicklung erhalten, sondern so auch Bewusstsein und Kompetenzen der Bürger:innen im Umgang mit den Auswirkungen des Klimawandels stärken“, so Luftdaten.at-Obfrau Anna Hämmerle abschließend.

Mehr Information auf der offiziellen Webseite.

Einfachere Einrichtung Air Station

In der Version 1.3.0 ist die Einrichtung der Air Station noch einfacher. Dafür den QR-Code scannen und die App führt dich durch den Prozess.

Workshop in Margareten

Am 17. Februar hat das Team von Luftdaten.at einen Workshop in Zusammenarbeit mit den Grünen Margareten abgehalten. Das Event fand im Büro der Grünen statt. Sieben motivierte Bürger und Bürgerinnen haben daran teilgenommen.

Sebastian und Silvio haben über Luftqualität und die Arbeit des Vereins im Gespräch informiert. Silvio ging auf die Gefahren von Feinstaub und die Mühen zur ständigen Verbesserung der Sensoren ein. Die Zwei arbeiten daran, dass die Sensoren günstiger werden und  einfacher zusammengebaut werden können.

Nach einer gemütlichen Runde mit vielen Fragen der Teilnehmers wurden jeweils eigene Sensoren unter Anleitung des Luftdaten-Teams zusammen gebaut. Die Teilnehmer nehmen diese Sensoren nach Hause, um diese diese an ihren Fenstern zu installieren. Der erste hing schon wenige Minuten nach Ende des Workshops. 

Bezirkszeitung über unser Projekt

Am 17. Februar veranstalteten wir mit den Grünen Margareten einen Workshop zum Bauen von Sensorstationen. Die Bezirkszeitung war mit dabei und hat darüber berichtet.

Captor int. Konferenz, Mailand

Luftdaten.at wurde am 14. und 15. November zu der der Konferenz „Air Pollution and Citizen Science: How the Citizen can Drive the Change“ in Mailand (Italien) eingeladen. Silvio Heinze hat für uns teilgenommen und unser Projekt vorgestellt.

Fotos: Daniel Nenning

European Researchs‘ Night

Luftdaten.at hat an der European Research Night 2018 am 27. September 2019 teilgenommen. Unterstützt von der AK Wien wurden 20 Sensorstationen in mehreren Workshopsessions gebaut. Klicke hier.

ORF: Silvio erklärt Luftdaten.at